In Zeiten von Instagram, TickTock und Youtube ist Authentizität gar nicht so einfach. Denn einerseits wird uns durch die Sozialen Medien ein Ideal vorgegaukelt, dessen ungeschminkte Wahrheit ganz anders aussieht. Authentisch sein bedeutet im Gegenzug „echt sein“, das heißt sich nicht hinter Alter Egos zu verstecken oder vorzugeben etwas zu sein, was man gar nicht ist. Vielmehr geht es darum, sich so zu zeigen und zu geben, wie man eben ist, mit allen Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten.

Die Grundlage für Authentizität ist, sich selbst gut zu kennen, zu wissen, was das ist, was mich als Mensch ausmacht, was meine besonderen Fähigkeiten sind, was ich gerne tue und was nicht etc.

Dabei geht es bei Authentizität nicht darum, narzisstische Züge auszuleben, sondern um eine bewusste Wahrnehmung des eigenen Selbst und auf gewisse Art und Weise auch darum, mit sich selbst und dem eigenen Sein Frieden zu schließen.

Ist man authentisch, so will man nicht jemand anderes sein oder so tun als ob. Das Imposter-Syndrom hat bei authentischen Menschen keine Chance.

Menschen, die authentisch sind, werden als glaubwürdig, vertrauenswürdig und ehrlich beschrieben. Dies sind Eigenschaften, die insbesondere auch im Rahmen von Kollaboration in agilen und selbstorganisierten Teams eine große Rolle spielen und auch für neue Formen von Führung von zentraler Bedeutung sind.